Naturschutztagebuch - Teil 8

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Neu: Naturschutztagebuch - Forum
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minuscule - eine winzige, witzige Welt 
31. Dezember 2007


minuscule, eine winzige, witzige Welt
Kennen Sie schon minuscule, die winzige, witzige Welt von Hélène Giraud und Thomas Szabo?

Hélène Giraud und Thomas Szabo

Die Zeichentrickserie besteht aus einer Mischung aus Naturaufnahmen (meist der Hintergrund) und 3D-Animationen. Die Handlung dreht sich um das tägliche Leben von Insekten und anderen Kleintieren. Dabei verzichtet die Serie vollständig auf Sprache. Die sehr einfachen Handlungen werden durch Gesten oder einfache Melodien unterstrichen. Speziell bei schnellen Flügen und Abstürzen der Insekten sind oft Geräusche von Flugzeugen, Helikoptern oder Motorrädern unterlegt. Die 78 Episoden von jeweils vier bis sechs Minuten Länge werden seit 2006 im französischen Fernsehen ausgestrahlt - und sind nicht nur etwas Kinder.

Hier sehen Sie einen der winzigen, witzigen Hautpdarsteller

der käfer, der kleine held und frechdachs

Auch die Homepage von minuscule ist einen Besuch wert.

Doch genug der Worte. Ein paar Episoden aus dem Internet zur Kostprobe.

Minuscule - Die Darsteller stellen sich vor



Ein Käfer räumt auf



Das Katapult (natürlich gibt`s die Filmchen auch auf YouTube)



Verwirrter Schmetterling



Ameisen



Das Rennen



Einige weitere Episoden auf sevenload


Wolfsabschuss im Wendland 
30. Dezember 2007

Foto NABU/K. Bullerjahn

Im niedersächsischen Wendland wurde am 15. Dezember ein frei lebender Wolf erschossen. Vier Kugeln hat er abgekriegt. Gegen die beiden Jäger haben die Jagd- und Naturschutzverbände gemeinsam eine Strafanzeige gestellt.

Foto: NABU/K. Bullerjahn

Die Wölfe sind im Kommen.
In Bayern haben viele von uns vor lauter >Bruno dem Bär< gar nicht mitbekommen, dass im Frühjahr 2006 ein Wolf von Italien eingewandert ist. Es ist der erste gesicherte Nachweis eines wild lebenden Wolfes in Bayern seit 150 Jahren. Er wurde leider bei Pöcking am Starnberger See von einem Auto überfahren.

Im Jahr 2000 sind in der sächsischen Lausitz erstmals wieder frei lebende Wölfe in Deutschland geboren worden.
Ausgehend von der polnischen Wolfspopulation sind die Wölfe wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Derzeit leben in Sachsen und Brandenburg vier Familienverbände. Die Gesamtzahl der in Deutschland lebenden Wölfe liegt bei etwa 35 Tieren.

Wo genau soll ich denn nun mein Unwesen treiben???, Quelle: Nabu/Jan Olschewsik, Köln
 
Doch haben wir in  Deutschland noch Platz für Wildnis und wilde Tiere?
Stellen Sie sich einmal eine Vollmondnacht vor. In Deutschland. Mit Wolfsgeheul.
Verspüren Sie jetzt eine Sehnsucht oder empfinden Sie Furcht?

Wenn die Großsäuger, einer nach dem anderen, wieder nach Deutschland zurückkehren, dann werden sie uns eine Frage stellen. Es wird nicht die Frage nach Platz und Lebensraum sein, denn der ist vorhanden, sonst wären sie nicht hier. Es wird eine Frage nach einem Platz in unseren Köpfen und Herzen sein.

Wer hat Angst vorm >bösen< Wolf?

Die >Wölfe< unserer Tage


Mehr Informationen und Bilder zum Thema Wolf finden Sie beim NABU.

Traditionelle Weihnachtswanderung am Hesselberg 
26. Dezember 2007


Am 2. Weihnachtsfeiertag ist die traditionelle Hesselbergwanderung von Bund Naturschutz und der Gemeinde Ehingen. Ich glaube, diese Wanderung gibt es schon seit mehr als 30 Jahren. Nach all den vielen Feiertagen und dem guten Essen haben die Leute einfach das Bedürfnis nach etwas Bewegung und so ist diese Wanderung immer sehr gut besucht. An diesem Tag war der Hesselberg besonders schön. Er war mit Puderzucker überzogen: Rauhreif.

Die Führung wurde heuer von Helmut Altreuther und Fritz Schellmann geleitet. Ich selber war leider verhindert.

Impressionen

Zugefrorener Quellaustritt

Wanderung durch eine Puderzucker-Landschaft

Auch im Winter gibt es viel draußen zu entdecken und zu sehen


Mit der Feuerwehr-Drehleiter wurde die Storchenkamera abmontiert
21. Dezember 2007


Einfahrt der Drehleiter in den Innenhof des Alten Rathauses 

Endlich kann der Innenhof des Alten Rathauses wieder befahren werden. Die archäologische Grabung ist abgeschlossen und der Innenhof wurde am Vortag aufgeschottert. Darauf haben wir nur gewartet. Mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Dinkelsbühl ist noch am selben Tag "unser" Techniker Xaver Lingel mit der Drehleiter zur defekten Storchenkamera hochgefahren und hat diese abmontiert. Die Drehleiter musste dabei ganz ausgefahren werden.

Dabei haben wir festgestellt, dass die Nestunterlage, ein altes Wagenrad aus Holz, erneuert werden müsste. Wir werden die Stadt davon in Kenntnis setzen. Unser Storchenexperte Thomas Ziegler empfiehlt eine Unterlage im Durchmesser von 120-130 cm.

Xaver Lingel wird sich nun die defekte Kamera zuhause anschauen und versuchen, die Technik zu optimieren.

Am 29. Juni 2002 waren wir schon einmal mit der Feuerwehrdrehleiter an der Kamera. Unglaublich wie ein so großes Auto durch ein so enges Tor hindurchfahren kann und wie hoch das Nest ist. Schauen Sie sich den entsprechenden Eintrag im Storchentagebuch von Thomas Ziegler über den Reparatureinsatz an.

Der kleine Punkt neben dem Fahrzeug, das bin ich.

Blick von ganz oben in den Innenhof - der kleine Punkt, das bin ich

Impressionen

Blick über das Storchennest auf die Paulskirche Blick auf den Ledermarkt
Die Georgskirche Die Grundlage vom Storchnest müsste erneuert werden

Leider ist mein Foto gerade in Reparatur. Das Ersatzgerät, mit dem ich fotografiert habe, hat leider keine verwertbaren Bilder geliefert. Diese hätten die Aktiven im Einsatz gezeigt. Wir werden die Bilder beim nächsten Einsatz nachliefern.

Ich darf mich - leider ohne die Bilder - bei allen bedanken, die bei dieser spontanen Aktion mitgeholfen haben. Da ist natürlich Xaver Lingel zu nennen, der jetzt viel Arbeit auf seiner Werkbank liegen und knifflige Probleme zu lösen hat. Ein ganz besonders Dankeschön geht an die FFW Dinkelsbühl. Besonders an Friedrich Hirsch und seinen Sohn Jochen, die das Fahrzeug im engen Innenhof bravorös gesteuert haben. Ohne die Drehleiter können wir in dieser schwindelerregenden Höhe nichts machen. Danke!

Tierärztin Kristin Mühldorfer sucht im Rahmen ihrer Doktorarbeit "Krankheiten bei einheimischen Fledermäusen" frisch tote Tiere
20. Dezember 2007


Die Tierärztin Kristin Mühldorfer sucht frisch tote Fledermäuse für eine Untersuchung

Die Tierärztin Kristin Mühldorfer sucht im Rahmen ihrer Doktorarbeit "Krankheiten bei einheimischen Fledermäusen" frisch tote Tiere.

Über die Krankheiten bei einheimischen Fledermäusen hat bereits Frau Dr. Gudrun Wibbelt einen sehr interessanten Vortrag bei der Jahrestagung der nordbayerischen Fledermausschützer in Erlangen gehalten.

Bitte lesen Sie das Informationsblatt und unterstützen diese Untersuchung.

Informationsblatt


Gekauftes Vogelfutter enthält oft Samen der Allergie auslösenden Ambrosia
19. Dezember 2007


Ob die Winterfütterung von Vögeln wirklich sinnvoll ist, darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein. Naturnahe Gärten und eine strukturreiche Kulturlandschaft ernähren eine artenreiche Vogelwelt auch im Winter. Auf der anderen Seite sehe ich in der Vogelbeobachtung am Futterhäuschen einen emotionalen Zugang zur Natur und dem Naturschutz.

Wer sich also für die Winterfütterung entscheiden sollte, den möchte ich bitten, es dann aber auch sachgerecht zu machen: BN-Ökotipp zur Winterfütterung

Bitte achten Sie auch darauf, dass Ihr Vogelfutter frei von Ambrosia ist!

Erwin Betz aus Neuses bei Windsbach steht vor der Ambrosia im Maisfeld

Gekauftes Vogelfutter enthält häufig Samen der Ambrosia. Über das Futter können die Samen in Ihren Garten gelangen. Die Pollen dieser Pflanze gehören zu den stärksten Allergie-Auslösern.

Die Verbraucherzeitschrift Öko-Test hat jetzt 18 Produkte untersucht. Nur drei waren ambrosiafrei:
Prestige Gestreifte Sonnenblumenkerne
Royal Animal Sonnenblumenkerne gestreift
Vogelpick Winter Fettfutter

Das ausführliche Untersuchungsergebnis ist in der aktuellen Dezember-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins veröffentlicht. Hier ist eine dazu gehörende Pressemitteilung.

Ich möchte Sie bitten, sich ausführlich über die Ambrosia zu informieren, um eine weitere Ausbreitung dieser gebietsfremden Pflanze zu verhindern.

Im Landkreis Ansbach ist sie schon an mehreren Stellen entdeckt worden (u.a. bei Windsbach, Rothenburg und Schopfloch).
Auf dem Bild sehen Sie Erwin Betz aus Neuses bei Windsbach vor der Ambrosia in einem Maisfeld stehen.

Die Ambrosia gehört zu den problematischen Neophyten. Bitte tragen Sie dazu bei, dass diese wirklich gefährliche Pflanze sich nicht noch weiter ausbreiten kann. Fragen Sie gezielt bei Ihrem Händler nach, ob das Vogelfutter aus heimischen Anbau oder zumindest ambrosiafrei ist.

Ich kann kein Verständnis dafür aufbringen, dass es immer noch erlaubt ist, Vogelfutter aus Ungarn bei uns zu verkaufen, das mit Ambrosiasamen verunreinigt ist. Wo bleibt da der Verbraucherschutz?!


Die aktuellen Mitgliedermagazine von BUND, Bund Naturschutz und der BN-Kreisgruppe Ansbach finden Sie jetzt im Internet
17. Dezember 2007


Die aktuellen Mitgliedermagazine von BUND, Bund Naturschutz und der BN-Kreisgruppe Ansbach finden Sie jetzt im Internet.

Die aktuelle Ausgabe des BUNDmagazin

BUND

Bund Naturschutz in Bayern e. V.

Der Grüne Stachel - Bund Naturschutz Kreisgruppe Ansbach

Der Grüne Stachel
Bund Naturschutz, Kreisgruppe Ansbach


Sind Sie eigentlich schon Mitglied beim BUND und seinem Landesverband in Bayern, dem Bund Naturschutz?

Neu im Internet: Umweltbildung in Mittelfranken
16. Dezember 2007


Zahlreich sind die Aktivitäten und Akteure in der Umweltbildung in Mittelfranken geworden. Eine schöne Übersicht bekommen Sie jetzt auf einer neuen Internetseite, mit der sich ein Teil der Aktiven gemeinsam präsentieren möchte:


Die Seite ist noch nicht ganz fertig, aber trotzdem lohnt es sich schon einmal einen Blick auf diese interessante Internetseite zu werfen.

Wir sind mit dem Arche Noah Garten der Sinne und als Ansbacher Kreisgruppe des Bundes Naturschutz dort vertreten.

Konfirmanden installieren zwei Bodenfenster im Arche Noah Garten der Sinne
12. Dezember 2007


Konfirmanden installieren ein Bodenfenster

Dem Arche Noah Garten der Sinne in Dinkelsbühl ist ein weiteres Puzzlestück hinzugefügt worden. Konfirmanden haben zusammen mit Dr. Gerhard Weidringer vom Bund Naturschutz und Pfarrer Jochen Fiedler zwei Bodenfenster installiert.

Wir freuen uns schon darauf, im kommenden Jahr diese Bodenfenster öffnen zu können, um einen Blick auf den Boden zu werfen, oder, um es präzise zu sagen, um einen Blick auf das vielfältige und spannende Bodenleben zu erhaschen.

Saftkugler, Steinkriecher, Springschwänze, Pseudoskorpione und was sonst noch so alles darunter zum Vorschein kommen mag, gilt es dann hurtig mit Gläschen und Pinsel zu fangen und anschließend mit Lupen und Binokularmikroskopen lebend zu beobachten.

In einem Löffel Erde gibt es mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde. Für viele, nicht nur für Kinder, wird es ein Einblick in eine unbekannte und faszinierende Welt werden. Darauf freuen wir uns schon.

Selbstverständlich können Sie uns dabei begleiten.

Wenn Sie jetzt nicht direkt in der Nähe von Dinkelsbühl wohnen, dann legen Sie doch einfach selber ein paar Bretter aus oder drehen einfach welche um, die schon längere Zeit am Boden liegen.

Weiterführende Informationen zum Thema Boden:
Bodenwelten
Lernort Boden - Bayerisches Umweltministerium

Wildschweine haben drei Wiesen von uns umgegraben
09. Dezember 2007


Das Wildschein

Große Wälder umgeben meinen Ort. Dort ist die Heimat der Wildschweine. Diese sind Allesfresser und durchwühlen bei ihrer Nahrungssuche den Boden. In der Nacht sind sie aus dem Unterholz gekommen und haben unseren Wiesen am Waldrand einen Besuch abgestattet. Wildschweine können erheblichen Schaden auf landwirtschaftlichen Nutzflächen verursachen und richten mit ihrer Wühlerei regelmäßig einen größeren Schaden als durch das Fressen an. 

Eine unserer Wiesen, von Wildschweinen umgegraben Wurzeln, Engerlinge, Würmer und Mäuse suchten hier die Wildschweine

Sie können sich sicher vorstellen, dass dieser Anblick für einen Landwirt wenig erfreulich ist. Die drei Wiesen meiner Familie bleiben so bis in das Frühjahr hinein. Dann erst werden Sie wieder neu eingesät. Der Jagdpächter muss für den Schaden aufkommen. Bei uns kommt er glimpflich davon. Es wird wohl bald wieder Wildschweinbraten bei uns zuhause auf den Tisch kommen.


Im Wald dagegen richten Wildschweine keinen Schaden an. Durch ihr Graben und Wühlen fördern sie sogar das Aufkommen von jungen Bäumen, denn hier geht der Samen besonders gut auf. Sie sind, das muss ich ihnen neidlos zugestehen, auch bei der Pilzsuche wesentlich schneller und effektiver als ich es bin. Hier habe ich oft das Nachsehen.

Die Wildschweinbestände haben in den letzten Jahrzehnten enorm zugenommen. Ich selbst habe schon mehrmals diese Tiere heimlich oder zufällig beobachten dürfen. Die milden Winter, in denen nur wenige Frischlinge starben, der immer noch zunehmende Maisanbau und nicht zuletzt jagdliche Unkenntnis sind hier die Ursachen.

Nun muss ich nicht eine umfassende Abhandlung über das Wildschwein hier schreiben. Mehr über das Wildschwein finden Sie im Internet:
Bund Naturschutz
Wikipedia

Manchmal kommen mir die Wildschweine auch wie Partisanen vor, die für ihre Brüder und Schwestern in den industriellen Schweinemastanlagen ein klein wenig Rache nehmen. Sie alle kennen diese untragbaren Missstände, wie Schweine heute produziert werden.

Reinhard Mey hat über dieses Thema ein Lied geschrieben:
Die Würde des Schweins ist unantastbar



Nun gibt es für mich keinen Grund auf Schweinefleisch zu verzichten oder gar auf die bäuerliche Landwirtschaft zu schimpfen. Ganz im Gegenteil. Ich möchte Ihnen eine vorbildliche Alternative aus meinem Nachbarlandkreis vorstellen:

Ein Traum für Schweine und Verbraucher


Diese bäuerliche Organisation verzichtet bewusst auf den Einsatz der Gentechnik und lehnt diesen sogar vehement ab. Solche Bauern braucht das Land!


8. Dezember: Deutschland schaltet das Licht aus
08. Dezember 2007


8. Dezember: Licht aus für unser Klima

8. Dezember: Deutschland schaltet das Licht aus


Die Klimaschutz-Kooperation „Rettet unsere Erde“ von BILD, BUND, Greenpeace und WWF ruft gemeinsam mit Google und ProSieben am Samstag, den 8. Dezember 2007 zu einer deutschlandweiten Aktion auf: Licht aus! Für unser Klima.

Von 20 Uhr bis 20.05 Uhr sollen für fünf Minuten im ganzen Land die Lichter ausgeschaltet werden. Eine eindringliche Mahnung, die national und international zu mehr Klimaschutz aufruft. Mit der Aktion Licht aus! Für unser Klima fordern die Kooperationspartner von „Rettet unsere Erde“, Google und ProSieben jeden Einzelnen zum Handeln auf. Zudem senden sie ein Zeichen an den zeitgleich stattfindenden Weltklimagipfel auf Bali, sich konsequent für bessere Klimaschutzmaßnahmen einzusetzen.



Mitmachen kann jeder: Alle Privathaushalte in Deutschland, aber auch Städte, Gemeinden, Unternehmen, Vereine und Organisationen. Die Teilnehmer können beispielsweise Fassaden-, Zimmer-, Landschafts- oder Weihnachtsbeleuchtungen abschalten.

Am 8. Dezember wird das Licht unter anderem hier fünf Minuten ausgeschaltet:
Alte Oper, Frankfurt am Main
BMW-Welt München
Bosch, Stuttgart
Brandenburger Tor
Bremer Rathaus
Commerzbank Frankfurt
Heidelberger Schloss
Herkules, Kassel
Hofbräuhaus München
Kölner Dom
Kurhaus Wiesbaden
Landgrafenschloss Marburg
Schloss Neuschwanstein
Porta Nigra, Trier
Rathaus Kaiserslautern
Rathaus Stuttgart
Römer, Frankfurt am Main
Schloss Neuschwanstein

ProSieben wird am 8. Dezember live über die Aktion berichten. Weitere Infos zur Aktion Licht aus! Für unser Klima finden Sie auf der Internetseite www.lichtaus.info. Dort können Sie auch das Aktionslogo herunterladen.


Außerdem ruft die
die-klima-allianz an diesem weltweiten Aktionstag zu zwei Demonstrationen auf. Die eine ist am Brandenburger Tor in Berlin und die andere am Braunkohlekraftwerk Neurath bei Düsseldorf.

Viele machen mit. Machen Sie doch auch mit!





Die Gänsesäger sind an der Wörnitz eingetroffen
05. Dezember 2007


Zwei Gänsesäger, ein Männchen und ein Weibchen

Die Gänsesäger sind an der Wörnitz eingetroffen. Jeden Winter beobachte ich sie als regelmäßige Durchzügler und Wintergäste. Auch an den anderen größeren und fischreichen Gewässern sind sie jetzt bis in den März hinein anzutreffen, zumindest solange diese eisfrei sind.

Die Geschlechter der Tiere können Sie ganz leicht auseinander halten:
Die Männchen haben einen schwarzgrünen Kopf und die Weibchen einen rotbrauen.

Im Winterquartier lernen sich Herr und Frau Gänsesäger kennen. Sie schwimmen dann paarweise, was auch sehr gut beobachtet werden kann. Allerdings hält die Ehe der Gänsesäger nur eine Saison. Hoffentlich liest das jetzt nicht die Gabriele Pauli.

In Bayern brüten zwischen 250-300 Brutpaare. Nicht gerade viel, oder?

Der Winterbestand ist aber erheblich größer.
Woher wohl unsere Wintergäste kommen mögen? Vielleicht aus dem Norden.

Die Bilder von den Gänsesägern und dem Silberreiher habe ich vom Birdnet. Dort machen Ornithologen ihre Vogelbeobachtungen öffentlich. Nicht uninteressant.

Wenn Sie mehr über die Gänsesäger erfahren möchten, dann fahren Sie doch in diesen Tagen an die offenen Gewässer in Ihrer Region oder schauen ins Internet:
Wikipedia
Bund Naturschutz
Natur-Lexikon
Bundesamt für Naturschutz  


Der Silberreiher
01. Dezember 2007


Der Silberreiher kann jetzt häufig an unseren Gewässern beobachtet werden (Foto: Michael Bier, German Birdnet)

Der Silberreiher ist einer unserer schönsten Vögel, die uns in der kalten Jahreszeit besuchen kommen. Ich habe heute mehrere dieser wunderschönen Vögel, alleine oder vergesellschaftet mit unseren Graureihern, in der Talaue der Wörnitz und an unseren Weihern stehen sehen.

Jedes Jahr werden es mehr Tiere, die bei uns überwintern. Das Gebietsmaxima im Landkreis Ansbach 2006 waren 46 Vögel.

Ob sie bald bei uns auch brüten werden?

Das nächste bekanntere Brutvorkommen ist am Neusiedlersee. Bei ihrer vor mehr als 20 Jahren begonnenen Ausbreitung haben sie Deutschland einfach überflogen und es sich in den Niederlanden zur Brutzeit gemütlich gemacht. In Bayern gibt es nun auch die ersten Bruthinweise. Bis dahin freuen wir uns einfach über die schönen Wintergäste.

Im Internet habe ich diesen Steckbrief über den Silberreiher (PDF) gefunden. Keine Sorge, er ist nicht von aufgebrachten Teichwirten erstellt worden, sondern vom BUND.

Nachfolgend noch einige Fotos von bei uns überwinternden Silberreihern.
Aufgenommen von Thomas Ziegler an der Wörnitz (teilweise durchs Spektiv).

Noch vor wenigen Jahren war ein einzelner Silberreiher schon eine Sensation Mittlerweile sind schon ganze Trupps unterwegs
Hab ich dich Dieser Silberreiher ist auf einer Wiese erfolgreich auf Mäusefang


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