Naturschutztagebuch - Teil 5

Begleiten Sie einen ehrenamtlichen Naturschützer.
Lernen Sie die Natur und den Naturschutz von einer anderen, persönlichen Seite kennen.
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Pilzexkursion mit Gabriele Wohnsiedler und Martin Zorzi
12. September 2007

 Ein kleiner unscheinbarer Pilz in den Gräsern

Der September, so ist es allgemein bekannt, ist die Zeit der Pilze. Doch während wir sogenannten Pilzexperten den Herbst für die eigentliche Pilzzeit halten, scheinen die Pilze heuer überhaupt keine Jahreszeiten zu kennen, geschweige denn sich daran zu halten. Lesen Pilze den keine Fachbücher? Können Pilze überhaupt lesen? Und überhaupt, was sind denn eigentlich Pilze?

Es ist Zeit diesen Fragen einmal nachzugehen. Mit einem Korb, einem Messer und einem guten Pilzbuch geht es in die Wälder hinaus. 

Auf einem Baum ist ein Fruchtkörper eines Pilzes zu sehen Pilze, viele viele Pilze - alle anders

Die Welt ist im Wandel.
Ich fühle es im Wasser.
Ich fühle es in der Erde.
Ich rieche es in der Luft.
(J.R.R. Tolkien, Herr der Ringe)  

Krause Glucke, sieht aus wie ein Schwamm, schmeckt wie ein Pilz

Diese Pilze, die Sie hier sehen, werden bestimmt kein Fachbuch mehr lesen können. Es handelt sich um die Krause Glucke. Zugegeben sie schaut ein bisschen mehr aus wie ein Badeschwamm oder ein Gehirn. Aber sie ist trotzdem sehr lecker und sehr ergiebig. In 10 Minuten hatte ich meine Pilzmahlzeit zusammen. Die Krause Glucke parasitiert an der Kiefer. Also Kiefern suchen und diese wunderbaren Pilze finden.

Es ist spannend die Zusammenhänge zwischen Bäumen und Pilzen zu erkennen. Das Ökosystem Wald ist weit mehr als eine Ansammlung von Bäumen.

Doch jetzt will ich mehr wissen. Am besten geht man dabei mit einem erfahrenen Pilzkenner auf die Pirsch. Oder, so wie heute, besucht die Pilzexkursion eines Naturschutzverbandes.

Martin Zorzi und Gabriele Wohnsiedler zeigten bei Crailsheim das breite Spektrum der Pilze. Die, die Sie hier sehen, wurden innerhalb von 20 Minuten gesammelt.

Es gibt so viele. Super lecker die einen, tödlich giftig die anderen. Eine kleine Auswahl von Namen: Stinkende Lederkoralle, Klebriger Hörnling, Maronen, Riesenschirmling, Safranschirmling, Fichtenreizker, Eichenrotkappe, div. Milchlinge und Täublinge wie z.B. der Frauentäubling (weil er sich unten so schön weich anfühlt, sagt FRAU Wohnsiedler), Schleiering und so weiter und so weiter.

Martin Zorzi und Gabriele Wohnsiedler zeigen uns Pilze... wild ging`s dabei manchmal zu...welcher Pilz ist das? So viele Pilze

Gehen Sie doch auch einmal wieder vor die Haustüre. Pilze wachsen überall. Sie brauchen sie ja auch nicht gleich zu essen. Schon gar nicht, wenn Sie sich nicht sicher sind. Anschauen. Die Natur genießen und immer ein Auge auf deren kleine verstecke Schönheiten haben. Bon Appétit.


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Unser Storchen- und Biberlebensraum in den Wörnitzauen nimmt Gestalt an
10. September 2007

Biotopgestaltung zur Lebensraumverbesserung

Kooperation Naturschutz, Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Flurbereinigung

Im Dienste des Naturschutzes wurde kürzlich auf einer ökologisch wertvollen Feuchtwiese an der Wörnitz bei Aufkirchen gebaggert, die der Bund Naturschutz erworben hat. Ziel war die ökologische Aufwertung der Fläche, so BN-Kreisgeschäftsführer Helmut Altreuther. Mit unterschiedlichen Maßnahmen sollten die Lebensbedingungen von feuchtigkeitsliebenden Tier- und Pflanzenarten verbessert werden, ebenso solle hiermit ein Beitrag zur Vermeidung möglicher Nutzungskonflikte mit dem Biber auf angrenzenden Privatflächen geleistet werden.    

Baggern für den Naturschutz

Aber der Reihe nach: Zwischen 2003 und 2007 hat der Bund Naturschutz im Flurbereinigungsverfahren Aufkirchen Einlageflächen erworben, die dann bei der Neuverteilung des Verfahrens im vergangenen Jahr „an die richtige Stelle“ zwischen Aufkirchen und Reichenbach gelegt wurden. Dort nennt der Bund Naturschutz jetzt etwa 5,5 Hektar sein eigen. Die Ankaufskosten von über 50.000,- EUR wurden nach Altreuthers Angaben vom Bay. Naturschutzfonds gefördert, der Eigenanteil des BN wurde durch Spendengelder aufgebracht. Die vom BN erworbene Fläche wies im ökologischen Sinn schon eine gute Struktur auf: Das Oberflächenrelief ist schon sehr differenziert und weist viele Flutmulden auf, ebenso ist sie durch bisherige Wiesen-Grenzgräben kleinräumig gegliedert. Beide seien zum einen wichtig für den zeitweisen Wasserrückhalt solcher Auwiesen. Zum anderen sorgen diese Feuchtstellen lange Zeit des Jahres für ein gutes Nahrungsangebot für wiesenbrütende Vogelarten wie z. B. Bekassine und Weißstorch. Die Wassertrüdinger Störche gehen dort regelmäßig auf Nahrungssuche.

Hier kann und darf sich das Wasser wieder ausdehnen

Bei der Gestaltungsmaßnahme wurden die vorhandenen Gräben an etlichen Stellen in differenzierter Weise aufgeweitet und unterschiedlich profiliert, um den Strukturreichtum zu erhöhen. Davon würden beispielsweise Amphibien und Libellen profitieren, auch die Wasserrückhaltefunktion verbessere sich. Der Aushub wurde von 8 örtlichen Landwirten unter Regie von Wegbaumeister Gerhard Feldner abgefahren und zur Bodenverbesserung auf Äckern verwendet. Wichtig war, dass im Wörnitz-Überschwemmungsbereich keinerlei Erdablagerungen wg. des Nährstoffeintrages erfolgten.

Das Material wird von den Bauern auf ihre Felder gefahren

Die wesentlichen Bereiche der BN-Wiesen werden von zwei örtlichen Landwirten extensiv genutzt, es erfolgt keinerlei Düngung. Durch diese „Aushagerung“, hofft Altreuther, werden im Lauf der Jahre Magerkeitszeiger wie z. B. Wiesenflockenblume, Wiesenknopf, Kuckuckslichtnelke genauso profitieren wie Tagfalter, die durch das Blütenangebot über die ganze Vegetationsperiode angezogen werden. Beide hätten auf intensiv genutzten Silagewiesen, wie sie in der Landwirtschaft meist üblich seien, keine Chance mehr.

Während der Talgrund offen bleiben soll, ist dies am Wörnitzufer anders. Der Uferstreifen dort sowie größere Flächen in den Mäandern stehen in Eigentum des Wasserwirtschaftsamtes und ist großteils der natürlichen Entwicklung überlassen. Langfristig ist hier eine Entwicklung hin zu einem Auwald das Ziel, zumal der Bereich seit Jahren auch vom Biber als Lebensraum genutzt wird. Um die Auwaldentwicklung zu beschleunigen, hat das WWA im vergangenen Jahr bereits etliche Gehölzpflanzungen mit Weiden und anderen Weichhölzern angelegt. Ergänzend wurde jetzt an einigen Stellen mit dem Bagger jetzt noch etliche Quadratmeter Oberboden abgeschürft. Auf diesem wechselfeuchten Rohboden ist innerhalb zweier Vegetationsperioden das Selbstaufkommen von Pionier-Weichhölzern durch Samenflug zu erwarten, ist sich Altreuther sicher.  Mit der Begünstigung der Gehölzbestockung in den Randbereichen habe man im Hinterkopf, dass sich mittelfristig die Kernfläche des Biberreviers hierher verlagere und Nutzungskonflikte auf Privatflächen unwahrscheinlicher würden.

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"An Mariä Geburt fliegen die Schwalben fort"
08. September 2007

Das Fest Mariä Geburt wird im Kirchenjahr der Römisch-katholischen Kirche alljährlich am 8. September gefeiert. Im Volksmund wird Mariä Geburt mit dem Beginn des Herbstes in Verbindung gebracht: „Mariä Geburt fliegen die Schwalben fort.“

Demnach endet mit dem heutigen Tag der Schwalbensommer. Noch sind sie da, die schönen Schwalben. Alleine in dem Kuhstall meiner Familie konnten in diesen Tagen noch 60 bis 70 Rauchschwalben gezählt werden. Doch bald werden sich auf den Leitungsdrähten ungezählte Mehl- und Rauchschwalben versammeln, alte und junge, dicht gedrängt, um die Reise anzutreten ins afrikanische Winterquartier. Pünktlich wie im Vers: An Mariae Geburt flogen die Schwalben fort.

Früher war nicht alles besser. Für Schwalben aber schon.

Schwalben bauen ihre Nester aus Lehm und kleben sie an Haus- und Stallwände.Sie lieben die kurzen Wege. Sind die Wege lang, ziehen sich alle Mühen in die Länge. Bauten sich Mehlschwalben früher in drei Tagen ein Nest, brauchen sie jetzt manchmal Wochen. Was die Schwalben noch an nassem Schmutz finden, klebt nicht und fällt bald zu Boden. Ohne Lehm kein Schwalbenleben. Sollen die Schwalben im Dorf bleiben, müssen es die Lehmpfützen auch.

Die Rauchschwalben kommen mit weniger Lehm aus, sie bauen ein offenes Nest, armieren es mit Halmen, stützen es auf einen Eisenträger oder etwas ähnlichesin einem Stall. Deshalb braucht der Lehm nicht ganz so fett sein wie für ein Mehlschwalbennest. 

Rauchschwalben sind einfach schöne Vögel Ein frisches Nest entsteht hier gerade. Lehm und Stroh sind die Baustoffe 


Doch auch die Bauernhöfe werden immer weniger. Bald könnten auch Rauchschwalben rar werden. Denn mit den Kuhställen verschwindet auch das Heer der Fliegen, das das Vieh auf der Weide und im Stall belagerte und einen Schwalbenmagen auch in einem verregneten Sommer zu füllen vermochten.

Auf unserem Bauernhof habe ich in diesem Jahr 29 Rauchschwalbennester gezählt. Ich weiß nicht wieviele davon belegt waren und ob es in manchen Nestern mehrere Bruten gegeben hat. Am Haus fand ich vier Nester von den Mehlschwalben. Zwei davon wurden von Mehlschwalben, zwei von Spatzen bewohnt. Die Spatzen warten gerne bis das Nest fast fertig ist - um dann selber einzuziehen.

Die Mehlschwalbe

Die Mehlschwalbe an einer künstlichen Nisthilfe

links wohnen Mehlschwalben - rechts die Spatzen

In dem Nest an meinem Haus sind Mehlschwalben Spatzennest im Schwalbennest

Der Spatz hat Frühlingsgefühle (Beitrag vom 5. April)

Weitere Infos über die Mehlschwalbe mit Stimme

Die Rauchschwalbe

Rauchschwalbe füttert Brut

Bilder aus dem Kuhstall daheim vom Juli

In jedem Nest sitzen drei bis vier junge Rauchschwalben Die Eltern müssen ständig Futter ranschaffen

Auf dem Bild sind vier Nest zu erkennen. Insgesamt sind es 29 Überall schauen einen junge Rauchschwalben an

 Gerne befestigen Rauchschwalben ihre Nester an die Lichter

Weitere Infos über die Rauchschwalbe mit Stimme

Die Uferschwalbe

Uferschwalben an der Brutröhre an einer sandigen Steilwand

Die kleinste unserer drei heimischen Schwalben ist die Uferschwalbe. Früher lebte sie an den Steilwänden, die die Flussdynamik jedes Jahr neu schuf. Doch heute, da unsere Flüsse alle gezähmt sind, weicht sie auf die Steilwände von Sandgruben aus, in die sie ihre Röhren gräbt, an deren Ende die Brutkammer sich befindet. Dafür hat sie extra an den Beinchen ein kleines hartes Büschelchen Federn - zum hinauskehren des gerade abgegrabenen Sandes. Momentan kenne ich nur noch zwei Brutkolonien bei mir in der Nähe. Zwei weitere wurden in der letzten Zeit leider aufgegeben. Uferschwalben kann man ganz leicht helfen. Sie brauchen jedes Jahr nur eine frische Steilwand, in der sie ihre Röhren anlegen können.

Hier sehen Sie einen Teil der Brutkolonie von Oberkemmathen Uferschwalben brüten in Kolonien

Weitere Infos über die Uferschwalbe mit Stimme

Jeden Tag erlebe ich ein ganz besonders Schauspiel zu Hause. Die Schwalben versammeln sich und schimpfen. Wenn sie tiefe Warnrufe von sich geben, dann ist Jack unterwegs...

Dieser Schmusetiger hat ungezählte Schwalbenkinder auf dem Gewissen. Sieht man dem Fratz gar nicht an, nicht wahr?

...sind die Warnlaute jedoch hoch, dann versucht wieder einmal der Sperber sein Glück. Wird jedoch meistens von den Schwalben rechtzeitig bemerkt und gemeinsam attaktiert.

Sperber aber auch Baumfalken sind schnelle Schwalbenjäger

Doch ob es morgen noch Schwalben bei uns geben wird, liegt nicht an diesen beiden, die doch nur das wollen, was wir für uns auch in Anspruch nehmen: Essen.

Sorgen wir lieber dafür, dass es weiterhin eine bäuerliche Landwirtschaft mit einer vielgliedrigen Kulturlandschaft gibt und Dörfer mit Lehmpfützen. Tun Sie etwas gegen den Klimawandel. Dann kommen die Schwalben auch um den 10. April herum wieder.  

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Das Zeltlager der Hesselbergstrolche - der Montag
27. August 2007

Ein Teil der Kinder hat mit uns am Lagerfeuer übernachtet.

Sonnenaufgang am Lagerfeuer... ...wir machten durch

Kerstin und Caro machten heute das Essen. Zu Mittag gab es Gulasch mit Nudeln.

Wir gingen noch einmal die alte Lindenallee hoch zum Hesselberg. Bei Tageslicht betrachtet war die Scheuchenparade schon nimmer so gruselig.

Eine der vielen Vogelscheuchen In Lindenallee ist heuer eine Scheuchenparade Die Scheuchen sind echt gut gemacht

Unser Ziel war der Hesselberg-Schäfer Friedrich Belzner aus Wittelshofen. Er wandert mit seiner Herde über den Hesselberg und sorgt damit für eine offene und artenreiche Landschaft. Die Kinder durften ihn mit seiner Herde ein Stück weit begleiten.

Impressionen

Der Hesselberg ist ein wunderbares Stück Kulturlandschaft

Der Hesselberg ist ein wunderbares Stück Kulturlandschaft

Die Silberdistel ist sein Wahrzeichen

Die Silberdistel ist sein Wahrzeichen

Schafe halten den Hesselberg "offen". In jeder Herde gibt es ein schwarzes Schaf.

In jeder Herde gibt es ein schwarzes Schaf

Schäfer Friedrich Belzner hat an die 500 Schafe und rund 40 Ziegen dabei. Die Ziegen sollen dabei verhindern, dass die Heide verbuscht. Sonst würde hier irgendwann wieder Wald sein.

Die Ziegen sollen dabei verhindern dass die Heide verbuscht Diese Ziege macht sich ans Werk und dräng sogleich das Gebüsch zurück

Die Schafherde weidet in Formation. Als sie vorüber gezogen ist, hat sogar diese kleine Erdkröte überlebt. Eine naturschonende Art der Landschaftspflege ist die Hüteschäferei.

Die Schafherde weidet in Formation Diese kleine Erdkröte hat es unbeschadet überstanden als die Herde über sie hinweg gezogen ist.

Typisch ist hier der Wacholder. Er ist stachelig. Das mögen die Schafe nicht. Im Schatten einer alten Esche lässt es sich gut aushalten. Unten seht ihr ein Lamm, das erst am Vortag geboren wurde.

Die Wacholderheiden des Hesselberges - das Ergebnis der Schäferei Der Wacholder ist stachelig. Das mögen die Schafe nicht
Im Schatten einer alten Esche lässt es sich aushalten Dieses Lamm ist am Vortag geboren

Schäfer Friedrich Belzner nimmt sich Zeit für die Fragen der Kinder

Schäfer Friedrich Belzner aus Wittelshofen Diese Landschaft macht der Schäfer mit seiner Herde Schäfer Belzner nimmt sich Zeit für die Fragen der Kinder
 

Es war ein schönes Zeltlager. Das Wetter war toll. Den Kindern als auch den Betreuern hat es sichtlich gefallen. Niemanden ist etwas passiert. Wunderbar!

Um 18 Uhr wurden die Kinder wieder von ihren Eltern abgeholt. 

Bis zum nächsten Jahr!

Bei allen ehrenamtlichen Helfern möchten wir uns ganz herzlich bedanken!


Engel-Brauerei. Inhaber Teufel. Unser Getränkelieferant ;-)

Engel-Brauerei. Inhaber Teufel. Unser Getränkelieferant ;-)

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Das Zeltlager der Hesselbergstrolche - der Sonntag
26. August 2007

Der Morgen beginnt mit Katzenwäsche. Hier sehen Sie Dave an der Waschstation beim Zähneputzen.

Dave an der Waschstation

Danach gab es ein schmackhaftes Frühstück. Heute hatte Kerstin die Küche unter sich. Im Anschluß besprachen wir das Geländespiel und haben es vorbereitet. 

Kerstin macht heute die Küche Hier wird gerade das Geländespiel vorbereitet

Das Geländespiel

Hier sehen Sie meine Gruppe an der 1. Station...

Meine Gruppe

...dem Bogenschießen.
 
Bernd und Carola betreuten die Station.

 Hier wird scharf geschossen Daniel nimmt den Luftballon ins Visier Bernd zeigt wie`s geht
Der Luftballon... ...wird selten getroffen

Weiter ging`s zum "Geschmackserlebnis", zu Kerstin in`s Küchenzelt. Sie wollen gar nicht wissen, was die sich alles ausgedacht hat.

Jetzt gibt es "Regenwurm" Möhre mit Marmelade Ist das Senf zwischen den Zähnen?

Sinnes- und Barfußpfad mit Christiane

Wenn man nichts sieht und sich - ganz ungewohnt - auf seine anderen Sinne verlassen muss, dann ist das für viele Kinder eine ganz neue Sinneserfahrung.

Tastenkasten und Schüttelmemory Patrick beim Schüttelmemory Der Barfußpfad
Was ist hier bloß drin? Es fühlt sich an wie...

Zur nächsten Station müssen wir ein Stück den Hesselberg hochlaufen. An der Schafsquelle wartet Carolin auf uns mit...

Zur Schafsquelle geht`s ein Stück den Hesselberg hoch

Apfel beißen

In einem Gefäß mit Wasser schwimmt ein Apfel - gar nicht so leicht den zu kriegen

Nur wer sich den Kopf tief ins Wasser tauchen traut hat Erfolg Nicht jeder Versuch ist von Erfolg gekrönt

geschafft

Geschafft

der nächste bitte

Köpfchen in das Wasser... ...hab den Apfel

Mit nassen Haaren geht`s zum "Hexenhäuschen"

Weiter geht`s mit nassen Haaren zur nächsten Station

Hier macht Dave das Naturmemory

Einen Moment lang können die Kinder Dinge sehen, die Dave in der Umgebung gesammelt hat. Dann wird alles zugeklappt und die Kinder müssen alles nun selber finden und dann Dave zeigen. Erst danach dürfen Sie weiter zur nächsten Station.

Naturmemory - anschauen, merken, danach in der Umgebung suchen Ein Blatt von der Esche, eine gelbe Blume...
Habt ihr euch alles gemerkt? Decke zu und dann ab mit euch. Ihr habt drei Minuten Zeit

Die nächste Station mit Siggi und Roswitha

Der Schlafende Geizhals

Der Imker ist blind, seine Augen sind verbunden. "Bienen" müssen versuchen seinen süßen Schatz zu stehlen. Sobald der Geizhals etwas hört, schlägt er mit einem Tuch danach. Wer schafft es, ungehört und ungeschlagen an den Schatz zu kommen? Gar nicht so leicht - und ein Riesenspaß.

Das Spiel kann beginnen... In Deckung...den Schlag ausweichen
Nach jedem noch so feinem Geräusch wird geschlagen schnell und geräuschlos kommt man zum Ziel Mein Schatz...

Die Betreuer auf dem Rückweg

Die Betreuer auf dem Rückweg ins Lager

Wer will alles Eis?

Wer will alles ein Eis? Eis! Eis! Eis!

Danach gab`s Badespaß zur Abkühlung

eine herrliche Abkühlung

Das Floß war immer der Renner ...ebenso die Schwimmreifen

fitte Kinder - schlafende Betreuer

 fitte Kinder... ...schlafende Jungbetreuer

Impressionen

Entspannung durch Massage Ohne Worte Man kann`s nicht jedem recht machen *grins

Das obligatorische Fußballmatch

Bewegungspiel Fußball
Hier wird alles gegeben

Ein weiteres Highlight war heute das Grillen mit Karl-Heinz

Wenn`s schnell gehen soll...

Unser Zeltlager am idyllischen Badeweiher von Röckingen

Unser Zeltlager von oben - ein wunderbarer Anblick

Als es dunkel wurde, brachen wir ohne Taschenlampen auf zur Nachtwanderung. Es ging die alte Lindenallee den Hesselberg hoch. Dort stehen ganz viele Vogelscheuchen - ein Kunstprojekt. Beinahe machten sie uns Angst. Die kleinen Kinder fasten fest an unsere Hände....plötzlich wurden manche "Vogelscheuchen" lebendig.

Leider habe ich davon keine Bilder. Aber die Schreie, die hab ich heute noch im Ohr.

Wer wollte, durfte mit uns anschließend am Lagerfeuer "durchmachen".

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Das Zeltlager der Hesselbergstrolche - der Samstag
25. August 2007

Unser Zeltlager der Hesselbergstrolche gibt es schon seit etwa 14 Jahren. 30 Kinder im Alter von 8-12 Jahren verbrachten mit uns - 12 Betreuer vom Bund Naturschutz - ein gemeinsames Natur-Erlebnis-Wochenende am idyllisch gelegenen Badeweiher von Röckingen am Hesselberg. 

Bevor die Kinder kommen ist alles ruhig.

Die Schafe sind noch im Pferch. Den nahen Hahnenkamm verhüllt der Morgennebel.

Die Schafe sind am frühen Morgen noch im Pferch. Den nahen Hahnenkamm verhüllt der Morgennebel

Treffpunkt ist in Gerolfingen. Um 9 Uhr können die Kinder kommen.

Treffpunkt ist in Gerolfingen. Um 9 können die Kinder kommen.

Im Küchenzelt ist Lagebesprechung. Hier sehen Sie einen Teil der Betreuer.

Im Küchenzelt ist Lagebesprechung Das Küchenzelt

Nachdem die Eltern die Zelte aufgebaut haben und die Kinder begrüßt wurden, macht Caro mit den Kindern Kennenlernspiele....

Die Zelte der Kinder wurden von den Eltern aufgebaut Betreuer und Kinder bei der Begrüßung und lustigen Kennenlernspielen

....währendessen kocht  Klaus das Mittagessen. Selbstverständlich verzieht hier Klaus das Gesicht nur für die Kamera zum Spaß. Er kocht einfach wunderbar und seine Nudeln mit Tomatensoße waren superlecker! Zum Nachtisch gab es Wassermelonen.

Das Foto ist gestellt. Klaus kocht einfach wunderbar. Nudeln mit Tomatensoße - es schmeckte super!!!

Beim 1. Essen gab es auch gleich das 1. Opfer. Eigentlich rufen wir da unser medizinisches Notfallpersonal: Kerstin. Das war in dem Fall nicht notwendig. Hier sehen Sie den Daumen von ähm Kerstin.

Das 1. Essen, das 1. Opfer 

Badespaß

Baywatch - die beiden Jungbetreuerinen Julia und Lena passen auf.

Baywatch - die beiden Jungbetreuerinen Julia und Lena Der kleine Badeweiher von Röckingen am Fuße des Hesselberges ist idyllisch   

Immer ein waches Auge auf die Kinder im Wasser: Kerstin Badespaß Das Floß war sehr beliebt

An jedem Tag des Zeltlagers haben wir uns ein besonderes Thema ausgedacht: 

Der Imker kommt

Der Imker kommt - sein Smoker ist schon da Fritz Schellmann, der Imker vom Hesselberg Sehen Sie in der Bildmitte die Königin? Sie ist etwas größer

Die Kinder können einen Schutz tragen. Die Betreuer natürlich auch. Schnell sucht sich noch jeder ein Blatt vom Spitzwegerich. Der wächst überall und jedes Kind kennt seine Wirkung: Der Saft des Blattes lindert die Entzündung und den Schmerz.

Die Kinder können einen Schutz tragen Hier sehen Sie geschützt: Caro Zum Schutz sucht sich schnell jeder ein Blatt vom Spitzwegerich. Wenn das zerrieben auf den Stich kommt tut es gleich nicht mehr weh

Doch bei Fritz Schellmann aus Ehingen ist noch nie ein Kind gestochen worden. Nur er. Er lässt sich bei jeder Führung einmal - zur Freude der Kinder - stechen um das den Kindern mal zu zeigen. Also halb so schlimm, sagt er. Kinder brauchen keine Angst vor Bienen, Wespen, Hornisse und Co. haben.

Zum Beweis streicheln die Kindern nun die Bienen. "Sind die weich!"

Sind die weich! - die Bienen werden gestreichelt Sind die mutig - unsere Kinder streicheln die Bienen

Bienen sind fleißig. Eine Königin legt am Tag bis zu 2000 Eier! Oben können Sie mal versuchen, die Königin umgeben von ihrem Hofstaat zu finden.

Ein Produkt der fleißigen Bienen ist Wachs - damit kann man z. B. Kerzen machen.

Wachs - ein Produkt der Bienen Aus Wachs kannst du Kerzen machen

... und natürlich Honig. Den naschten die mutigen Kinder gleich aus den Honigwaben, die voller Bienen waren. "Süß" sind Bienen also in jeder Hinsicht.

Kinder naschen den Honig aus den Waben, die voller Bienen sind ...was man hier gut sehen kannHonig naschen Honig naschen


Die 1. Lektion war also: Keine Angst vor Bienen und Co.

Nun wollten wir aber noch die anderen Vertreter dieser Insektengruppe vorstellen und vorallem deren Bedeutung für den Naturhaushalt. Sprich die Bestäubungsleistung. Das viele Obst würde schießlich um uns herum ohne diese großartige Arbeit der Bienen, Hummeln und Co nicht wachsen.

Hier stelle ich gerade den Hummelstaat vor. Im Gegensatz zu den Bienen überwintern die Hummeln nicht als Staat. Die Geschlechtstiere (Königinen und Drohnen) sind schon geschlüpft und ausgeflogen. Nur die Königinen werden überwintern und im nächsten Jahr neue Staaten gründen.  Wir sehen hier nur noch das Ende eines einst blühenden "Staatswesens". Das Hummeljahr, zumindest für dieses Steinhummelvolk, ist vorüber. Die Steinhummel erkennen Sie ganz einfach: Schwarze Hummel mit roten Hinterteil.

Hier zeige ich gerade den Kindern das Nest der Stein

Hier sehen Sie das Nest der Steinhummeln
Geschlossene Waben mit Brut. Die alten sind offene Töpfchen, in denen Honig gelagert werden kann

Dann gibt es noch Solitärbienen. Bienen also, die keine Staaten bilden. Die allein leben. Es gibt soviele Arten, die ganz unterschiedlich leben. Die einen Mauern sich was, andere gehen in Schneckenhäuser, wiederum andere legen ihre Brut in Löcher von einem Durchmesser - je nach Art - von 2 bis 10 mm. Für diese bauten wir Insektenhotels.

Bau eines Insektenhotels

Zuerst kommt Lehm in Ecken...
Wildbienen können sich hier selber ihre Wohnröhren graben.

Auf den Lehm fertig los... Die Wildbienen-Werkstatt

...was für ein Spaß....danach befestiegen wir Holzstücke.

...was für ein Spaß... Nach Lehm befesteigen wir Holzstücke

Die Holzstücke werden angebohrt. Der Bohrer darf hier ruhig ganz tief reingehen. Nur nicht durchbohren bitte. Die empfohlene Bohrstärke (2-10 mm).

Die Holzstücke werden befestigt. Hier hilft Siggi den Kindern. Die Kinder bohren Löcher in das Holz Die Wildbienen wünschen sich ganz viele unterschiedlich starke Löcher

Die Lücken werden mit Schilfrohr gefüllt. Diese sind innen hohl. Weitere Brutmöglichkeiten also.

Hier schneidet "Se" gerade Schilfhalme auf die passende Länge Dave hilft gerne, da wo es notwendig ist

Voila - die Wildbienenhotels vom BN-Zeltlager in Röckingen...

Die Wildbienen-Hotels

Hier sehen Sie im Detail: Lehm, in den wir Löcher machten, angebohrte Holzstücke und hohle Schilfhalme. Jetzt das ganze wettergeschützt an eine sonnige Stelle hängen und schon bald werden die ersten Löcher geschlossen sein. Ein farbenfrohes Leben kann dann im eigenen Garten beobachtet werden.

Da wir keinen Strom hatten und auf Akkus zurückgreifen mussten, konnen wir natürlich nicht so viele Löcher bohren. Das können die Kinder zuhause nachholen.

Hier sehen Sie im Detail: Lehm, angebohrte Holzstücke und hohle Schilfhalme

Den Bau der Wildbienen-Hotels hat Klaus Eberhardt vorbereitet.

Vielen Dank Klaus!


Klaus mit Familie

Hier gibt es noch einen kleinen Filmbeitrag von Bernd und Carola. Er zeigt unsere Kinder zwischen den Bienen. Gucken Sie doch mal.

Mehr zum Thema (Linkliste):
http://www.hymenoptera.de/
http://www.wildbienen.de/index.htm
http://www.bienenhotel.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Bienen
http://de.wikipedia.org/wiki/Wildbienen

Heinz Erhardt

Noch`n Gedicht von Heinz Erhardt

An die Bienen

Bienen! Immen! Sumseriche!
Wer sich je mit euch vergliche,
der verdient, daß man ihn töte!
Daß zumindest er erröte!
Denn, wie ihr in Tal und Berg schafft
ohne Zutun der Gewerkschaft,
ohne daß man euch bezahle,
ohne Streik und Lohnspirale,
täglich, stündlich darauf bedacht,
daß ihr für uns Honig macht,
ihr seid's wert, daß man euch ehre!
Wobei vorzuschlagen wäre -
ob nun alt ihr, ob Novizen -
euch von heute ab zu siezen!
Unser Dank, unser Applaus
säh in etwa dann so aus:
"Sehr geehrte Honigbienen!
Wir Verbraucher danken Ihnen!"


Nach dem Abendessen gab es die Zeltkontrolle. Jedoch verlief diese ohne Beanstandungen. Die Kinder waren alle sehr ordentlich.

Danach gab es ein packendes Fußballturnier. Sie sehen gerade das spannende Elfmeter-Finale.

Das Elfmeter-Finale

Zum Ausklang des Tages gab es dann Lagerfeuer-Romantik. Roswitha spielte dabei Gitarre und die Kinder machten sich leckeres Stockbrot am Lagerfeuer.

Das Stockbrot wird vorbereitet Das Schnitzen der Haselnußstecken blieb dabei nicht ohne weitere Opfer

Das "Opfer" Dave mit Stockbrot und Taylor Stockbrot Stockbrot

Der erste Tag ging somit langsam zu Ende. 

Das Stockbrot wird mit Haßelnussstecken über das Lagerfeuer gehalten



Fledermausführung in Dinkelsbühl - Ferienprogramm
17. August 2007


Heute war die dritte und letzte meiner Fledermausführungen in dieser Woche im Rahmen der Ferienprogramme. Dieses mal war ich in Dinkelsbühl und 45 Teilnehmer sind gekommen.

Los geht`s - den lautlosen Jägern der Nacht lauthals auf der Spur.
Los geht`s - den lautlosen Jägern der Nacht lauthals auf der Spur
In der alten Stadt wohnen die Fledermäuse und im angrenzende Stadtpark kann man sie bei ihren Jagdausflügen beobachten.

Die Kinder kamen pünktlich um 19.45 Uhr, die Fledermäuse ca. 20 Minuten nach Sonnenuntergang, also nach 21 Uhr.

Besonders zahlreich waren wieder die Wasserfledermäuse am Rothenburger Weiher unterwegs. Sie haben auch gar keine Scheu ganz nah an uns am Ufer vorbei zu sausen. Im Scheinwerferlicht der Taschenlampen lassen sie sich gut beobachten. Von den Kindern und dem Weiher sehen sie auf dem Bild zugegebener Maßen nicht besonders viel, dafür ist das beleuchtete Rothenburger Tor um so schöner anzuschauen.

Über einem Weiher schauen wir auf das erleuchtete Rothenburger Tor

Ein Spaziergang in der Nacht in einer alten Stadt oder in der Natur ist immer etwas ganz besonders. Hier sehen sie das weltbekannte "Deutsche Haus", eines der schönsten Fachwerkhäuser, das ich kenne.

Das Deutsche Haus ist eines der schönsten Fachwerkhäusern der wunderbaren Alstadt von Dinkelsbühl


Impressionen von der Zeitreise zu den Kelten - dem Keltenfest
17. August 2007


Hier ist der Grund warum ich eine Weile nicht dazukam "Naturschutz zu machen". Ich machte "in Geschichte".

Weil kaum einer etwas über die Kelten weiß oder gar darüber, was eine Keltenschanze ist, haben wir eben mal so eine Keltenschanze belebt und die Bevölkerung und vorallem die Kinder mitgenommen auf eine Zeitreise zu den Kelten.

Hier sehen Sie den noch gut erhaltenen Wall der Keltenschanze in Weiltingen.

Hier sehen Sie den noch gut erhaltenen Wall der Keltenschanze
Ok, so ein archäologisches Bodendenkmal macht auf den ersten Blick nicht viel her. So besser? Jetzt kann man sich schon vorstellen was hier mal gewesen sein könnte.
So eine Palisade macht schon was her - auch wenn sie vielleicht nicht ganz dem historischen Orginal entsprechen sollte. Durch das alte, neue Tor konnten die Besucher auf die Keltenschanze

Wir haben selbstverständlich darauf geachtet, dass das Bodendenkmal nicht beeinträchtigt wird. Die Palisade steht nur auf der Wiese. Der Boden blieb unversehrt.

Es kam historische Gruppen aus dem süddeutschen Raum um Geschichte zu leben und anderen erlebbar zu machen. Der Weiltinger Bürgermeister Martin Schuster hat sie traditionell begrüßt: mit Brot und Salz.

Der Weiltinger Bürgermeister Martin Schuster

Dazu gab es Met und "Wildschwein". Es soll ein ganz wildes Spanferkel im Stall gewesen sein ;-)
Eine "Wildsau", eine echt wildes Spanferkel
 
Ganz besonders wollten wir uns der Kinder annehmen. Die haben wir aus den umliegenden Gemeinden im Rahmen ihrer Ferienprogramm eingeladen. Und sie kamen...erstmal nicht zur Keltenschanze, sondern auf einen Parkplatz. Dem Treffpunkt.
Die Kinder wanderten am Limes entlang zur Keltenschanze

Dort wurden sie von römischen Auxilartruppen begrüßt. Das sind Hilfstruppen, die eigentlich keine Römer waren, sondern Söldner aus allen Teilen des damaligen Weltreiches. Vielleicht waren im nahen Reiterkastell Ruffenhofen sogar Kelten stationiert. Man weiß es nicht. Die Kinder konnten sich nun mit Menschen unterhalten, die vor  ca. 1800 Jahren hier am Limes Dienst geschoben haben. Entlang des heute noch sichtbaren Limes (=Grenze) ging es dann in Richtung Keltenschanze.

So streitsüchtig wie die zwei sich gerade geben, waren es vielleicht doch Kelten. Man weiß es nicht.
Die römische Patroullie näherte sich langsam der Keltenschanze und damit feindlichem Gebiet. Dennoch kam der scharf gerittene Angriff der Kelten für viele überraschend.
Die Kelten greifen an, überwältigen die Römer und verschleppen die Kinder auf die Keltenschanze Der Angriff wurde scharf geritten

Die Kinder wurden überwältigt und auf die Keltenschanze verschleppt.

Dort kam es für die Kinde knüppeldick. Ich habe ihnen alles erzählt was ich über die Kelten weiß und auch über die Keltenschanze (Details an einer anderen Stelle).

Hier erzähle ich gerade den Kinder etwas über die Kelten und die Keltenschanze Ein Schwerpunkt war die Keltenschanze - was war da mal?
Ausführliche Informationen zum Thema Kelten gab es zu lesen 
Nur Text ist ja langweilig. Deshalb standen "echte" Kelten den Kindern Rede und Antwort.
Ein keltischer Krieger erzählt wie es damals zur Zeit der Kelten so war Es ist spannend von den Kelten aus erster Hand die Geschichte und Geschichten zu erfahren

Danach stürzten sich die Kinder ins Lagerleben und durften alles das machen, was damals die Kelten auch gemacht und gekannt haben.

Das große Lager der Kelten - hier durften sich die Kinder austoben

Die Kelten kannten seit dem 3. Jahrhundert vor Christus schon Münzen als Zahlungsmittel, die sogenannten Regenbogenschüsselchen. Bei uns ging es damals, vor mehr als 2000 Jahren, wohl eher ländlich zu, d. h. hier überwog der Tauschhandel.
Regenbogenschüsselchen, das keltische Münzgeld

Hier sehen Sie eine kleine Auswahl von dem was die Kinder machen durften.

Von wunderbaren selbstgemachten Sachen umhangen...

Die Kinder konnten sich selber ein Amulett aus Zinn gießen.

Ein Amulett aus Zinn

Mit dem Blasebalg wird die notwendige Hitze für den Zinnguß schnell erreicht. Normalerweise durften/mussten das die Kinder aber machen.

Mit dem Blasebalg wird die notwendige Hitze für den Zinnguß schnell erreicht



Ein Amulett aus Horn (vom Reh) mit nem Schmuckstein herstellen.

Ein Amulett aus Horn geschnitzt mit nem Schmuckstein als Glücksbringer

Ein Torques, ein keltisches Halsreif, den auch die Männer voller Stolz als Statussymbol trugen.

Ein Torques, ein keltisches Schmuckstück, das um den Hals getragen wurde

Töpfern macht Spaß

Hier wird gerade fleißig getöpfert

Wer wollte konnte sich auch was selber weben

Wer wollte konnte sich auch was selber weben Bianca hat geduldig den Kinder erklärt wie das geht

Dort war auch Barbara Winter anzutreffen, die Leiterin des Weiltinger Museums.

Barbara Winter leitet das Museum in Weiltingen

Wer wollte, konnte sich auch ans Lagerfeuer setzen und sich etwas ausruhen. Dort las der Nördlinger Autor Ronald Hummel aus seinem spannenden Buch "Im Bann des Keltenfürsten", in dem ein tapferer Köhlerjunge seine Abenteuer in der Keltenzeit erlebt. 

Ein tapferer Köhlerjunge erlebt seine Abenteuer in der Keltenzeit - ein spannender Roman von Ronald Hummel

Action war aber nicht nur zu hören, sondern konnte auch erlebt werden.

Schaukampf: Holger der Franke gegen Felix den Slawen...

Schaukampf...

...zum mitmachen.

Hier wehrt ein Kind gerade einen Axthieb des Franken Holger ab...

Lena wehrt gerade einen Beilhieb des Franken Holger ab.

...und umgekehrt.

...und umgekehrt

Alle auf Felix - ihre Schilde haben die Kinder selber gemacht.

Mit selbstgemachten Schilden...alle auf Felix!

...sogar Eltern (schluck)

...auch Eltern mischten mit (schluck)

Bogen bauen - Bogen schießen

Andreas baut mit den Kindern Bögen Daniel schnitzt sich gerade seinen Bogen
Thomas übt mit den Kindern dann das Bogen schießen Jeder durfte mal schießen

Andrea kocht einfach wunderbar die alten Gerichte

Andrea kocht einfach wunderbar die alten Gerichte

Viele Leute kamen. Eine Kutsche mit einem Traktor davor pendelte zum Parkplatz.

Das Thema Kelten interessiert offenbar die Menschen Bürgermeister Schuster steuert den Traktor

Es gab viel zu sehen.

Kelten

Kelten
Berittene Keltin

Germanen

Germanen

Alemannen

Eine Alemannin

Ok, in Wirklichkeit hätten sich diese Menschen nie getroffen - zwischen ihnen liegen Jahrhunderte. Hier sehen Sie einen Römer einen Slawen und einen Alemannen. Unten kämpft eine Keltin gegen einen Alemannen.

Römer, Slawe, Alemanne Die Kinder durften auch auf den Pferden reiten

Die Kinder hatten ihren Spaß...
Die Kinder hatten ihren Spaß...hier hat Elias einen Slawenhelm auf

...und wir auch

Kelten sollen streitsüchtig gewesen sein

Vielen Dank und auf Wiedersehn im nächsten Jahr!

Schwedenfeuer im Keltenlager





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